Strom aus der Natur?

Dies ist keine Frage, für jemanden, der naturbewusst lebt. Er wird gerne ein paar Euro mehr ausgeben, um Ökostrom zu beziehen. Letztendlich kann er es durch energiesparende Maßnahmen wieder einsparen. Und außerdem steigen auch die Preise für fossile Energien wie Öl, Erdgas und Kohle. In Anbetracht dessen, dass diese fossilen Energien sich dem Ende zuneigen, ist es durchaus angebracht, sich die Frage zu stellen, wie man dem entgegen wirken kann, und sich dann für den Strom aus der Natur entscheiden.
Strom aus Biomasse, Wasserkraft, Sonnen- oder Windenergie ist sauberer Strom ohne CO2- Emissionen, die letztendlich für den Treibhauseffekt zuständig sind.
Besonders der Strom aus der Biomasse, der wetterunabhängig ist und ständig nachwächst, ist im Kommen. Anteile von Schadstoffen, wie Schwefeldioxiden, Chlor und Dioxinen, die bei der Verbrennung entstehen, werden durch moderne Abgasfilter und einer stufenweise Verbrennung äußerst gering gehalten. Vor allem reiner Wasserdampf kommt aus den Schornsteinen dieser Kraftwerke.
Bei der Solarenergie kommt es beim Stromtransport nicht zu Verlusten, wie das bei herkömmlichen Anbietern der Fall ist. Dadurch werden auch erhebliche Kosten eingespart, weil der Transport von Energie sehr teuer und aufwändig ist.
Die Zukunft der erneuerbaren Energien macht uns unabhängig von öl- und erdgasfördernden Ländern und könnte größeren Energiekrisen vorbeugen.
Wer umweltbewusst denkt, wird sich auf alle Fälle für den Strom aus der Natur entscheiden und somit einen Beitrag zum Schutz unserer Erde leisten.