Solarenergie
Seit der ersten Ölkrise im Jahr 1973 wird die Solarenergie staatlich gefördert, da sie eine Energieform der Zukunft darstellt und unabhängig von fossilen Brennstoffen macht, die nur begrenzt vorhanden sind.
Ein Solarkraftwerk nutzt die Wärme der Sonne als primäre Energiequelle. Diese Kraftwerke kommen vor allem in sonnenreichen Regionen zum Einsatz. Eingebaute Wärmespeicher gleichen die unterschiedliche Sonneneinstrahlung aus. In sonnenarmen Monaten wird der Sonnenkollektor mit anderen Energiekraftwerken kombiniert, um eine ganzjährige Nutzung des Stromes zu gewährleisten.
Derzeit werden Parabolrinnenanlagen auch kommerziell betrieben. Die Parabolrinnenkollektoren werden parallel geschaltet und bilden so das Kollektorfeld. Als Wärmeträgermedium dient entweder Wasserdampf oder Thermoöl, die im Kollektorfeld erhitzt werden. Beim überhitzten Wasserdampf als Wärmeträgermedium können Temperaturen von über 500° C erreicht werden. Bei den Thermoölanlagen sind Temperaturen von bis zu 390° C erreichbar, die man zur Wasserdampferzeugung nutzt. Dieser Wasserdampf wird einer Dampfturbine zugeführt, die mit einem Generator verbunden ist, der dann den Strom erzeugt.